Brot backen lernen bei Roswitha in Rauris auf der Alm

 

Brot backen, eine Woche lang auf der Kachelendalm, unter fachkundiger Anleitung von Roswitha Huber und Lutz Geißler. Fast alles wird draußen im Holzbackofen gebacken, es liegt Schnee und ist kalt - dass passt, die Sonne dazu auch. Morgens um acht ist Anheizen angesagt, am besten noch vor dem ersten Kaffee. Um zwölf wird dann meistens das erste Brot „eingeschossen“, d.h. in den 400 Grad heißen Ofen geschoben. Kleber, Autolyse und Mehlkochstück, gleich am ersten Abend geht es in die Vollen in Sachen Fachbegriffe und an den Sauerteig fürs Brot am nächsten Tag. Da lang „geführt“ wird, was heißt, dass der Teig mal so richtig schön Zeit zum Werden hat, wird am Abend noch fleißig gewogen, gerührt und geführt. Brotwünsche dürfen geäußert werden und Lutz entwickelt mit den angehenden Brotbäckern die ersten Rezepte für die nächsten Tage. Dinkelfladen stehen auf dem Programm, der Teig flutscht locker durch die Hände, wird gefaltet und landet auf dem Bäckerleinen - ab damit in den Ofen. Da ist es, das Roggenbrot, noch warm dampfend und sieht so gut aus! Der Duft von frisch gebackenem Brot ist mit nichts zu vergleichen, der ganze Raum ist voll davon. Aber es geht schon weiter, der Teig für die Butterhörnchen wird aus der Schüssel gekippt und ergießt sich malerisch auf den Holztisch - so muss er aussehen! Temperatur wird bei ihm auch gemessen, bei 20,5 Grad ist genug gewalkt und er wird zu Hörnchen geformt.                                                                                  www.ploetzblog.de



http://www.zweite-heimat.info

 

ZWEITE HEIMAT in Landsberg am Lech

Susanne Doebel hat hier mit viel Sinn fürs Einrichten und Vintage-Möbeln eine stylische Wohlfühlbleibe geschaffen. Direkt in der Stadt, mit separatem Eingang, Küche, Bad und allem, was der Mensch so braucht. Und einem Engelsbild über dem Bett, das ich am liebsten mitgenommen hätte...

 



http://www.cafe-streuselkuchen.de

 

Das Café Streuselkuchen, traumhaft gelegen im bayrischen Land, in den Räumen des alten Pfarrhauses, mit dem großen Park dahinter, der im Frühling zur grünen Oase wird. Marion Kolberg hat sich mit ihrem Café einen Traum erfüllt und backt am Wochenende schon mal acht verschiedene Kuchen - meistens mit Streusel drauf.   


Aus dem Nomadenjahrblog:


Die Provence in der Pfalz

Weiße Sonnenschirme, ganz viel Grün und der Duft von Lavendel: So hat mich der Kräutergarten der Klostermühle in Edenkoben überrascht. Ich kannte diesen schönen Ort noch nicht und so habe ich das Lavendelfest am vergangenen Wochenende besucht. Auf dem ehemaligen Gelände der Klostermühle Heilsbrück thront jetzt eine toskanische Villa mitten in den Südpfälzer Weinbergen. Ein großer Kräutergarten erinnert noch an vergangene Zeiten und versorgt jetzt die Genussküche bei Seminaren und Kochkursen mit frischen Kräutern. Der Lavendelsecco war ein Traum, manche saßen damit an der Klostermauer, mit Blick auf den See, andere flanierten an den dreißig Marktständen vorbei. Kokusblütensalz aus Java und Lavendelherzlichkeiten aus der Pfalz - hier gab es nur Gutes für Gaumen und Auge. Das Lavendelfest findet noch einmal am 1.+2. Juli statt.

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das gemüse tanzt

Das Gemüse tanzt und fällt in den Brunnen, denn die Blätter hängen und wollen Wasser. Gabriela Lang, die fantastische Tanzlehrerin, hat uns beim Baden erwischt und es im Foto festgehalten. Anlässlich des Karlsruher Projektwettbewerbs "Nachhaltigkeit" war das Tanztheater-Ensemble mit einer Upcycling-Modenschau in der Karlsburg geladen. Vorher gab es viel zu tun für Candida und mich: Den Rock aus wildem Rhabarber und den Chinakohlkranz haben wir erst kurz vorher "genäht". Nach einigen Fehlversuchen und viel Kohlsuppe hat es dann doch alles gehalten. Nur ein wenig welk war es, das Gemüse - aber schließlich war es ja auch vom Großmarkt...

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frische fische

Annelie Somborn hat im Frischeparadies in Stuttgart-Wangen nicht nur eine meterlange Fliesenwand geschaffen, sie trägt auch dazu bei, dass nun jedes Kind den Fisch beim Namen nennen kann. Jede einzelne Fliese ist von Hand bemalt, jede Schuppe ist zu erkennen. Zusammen mit  unzähligen kleinen wundersamen Fischwesen wird dies zu einem frisch-blauen 12 Meter langes Fliesenmosaik. Nebenbei gibts da auch noch frischen Fisch von netten Herren. 

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fotomarathon karlsruhe

Karlsruhe in 3 Akten: Das war das Thema des 3. Fotomarathons in Karlsruhe. Doch um es ganz spannend zu machen, erfuhren die 100 Teilnehmer dies erst am Samstag morgen. Im Fotostudio "Lichtwerk" von Thomas Adorff war um 10 Uhr Start. Die Regeln: 10 Bilder werden zu 10 vorgegebenen Themen in Karlsruhe gemacht. Ohne nachträgliche Bearbeitung werden 11 Bilder (das erste ist die Startnummer) am Ende auf der Speicherkarte abgeliefert. Die ersten drei Themen gab es um 10 Uhr bei Lichtwerk, nach drei Stunden traf man sich im ZKM, wo die nächsten vier Themen bekannt gegeben wurden. Um 16 Uhr Treffen im alten Schlachthof mit den letzten drei Themen. Um 19 Uhr war Schluss und meine Beine müde. Keine Ahnung, wie viel Kilometer das waren, 42,5 km aber sicher nicht. Eine Herausforderung mal ganz anderer Art und sehr spannend! # FMK17

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unterwegs in den zeugenbergen

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nachts im tropenhaus

Eigentlich soll es auf den "NACHTKONSUM" gehen, der nächtliche Flohmarkt im Luisenpark Mannheim. Doch dann gibt es nach der Enttäuschung noch eine Überraschung: Das Tropenhaus ist offen - es ist dunkel, es ist warm, die Grillen zirpen. Wir sind alleine unter grünen Blätterdächern. Ab und zu tropft es von den Palmen und Farnen. Eine einzigartige Atmosphäre, die so nur kurz vor dem Ende der Öffnungszeit und am Besten im Dunkeln zu erleben ist.

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angekommen

Angekommen. Für eine Zeit lang. Doch dieses Mal länger und mit einem Raum für das eigene Haben. Die Nomadin wird sesshaft. Das Umherziehen macht müde, wenn es keinen festen Ort zum Ausruhen gibt. Zwei Jahre lang habe ich das Nomadentum gelebt und möchte diese Zeit nicht missen, denn sie war bewegendberauschend und inspirierend. Das Umherziehen werde ich auch in Zukunft nicht lassen können, zu groß ist meine Neugier auf die Welt, zu spannend sind die Geschichten, die es zu entdecken gibt. Doch dafür brauche ich ein Zuhause, wo Vertrautes mich empfängt und Menschen sind, die mich erwarten. Ich  suche nach einem Bild für "Zuhause", ein Bild, das alles sagt. Worte dafür zu finden ist leichter. Ich stelle mir Fragen: Muss das Zuhause ein Ort seinbedingt es ein Dach über dem Kopf? Ist es der Bäcker, bei dem ich meine Lieblingscroissants hole, die Gewohnheiten, die ich nur an diesem Ort so pflegen kann? Noch habe keine endgültige Antworten auf meine Fragen, aber dafür eine Erkenntnis aus diesen zwei Jahren Nomadentum gewonnen: Zuhause ist ein Gefühl von ankommen und bleiben wollen, von vertraut und verstanden sein, von Freiheit und Sichselbstsein.

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im nomadenjahr - pfaelzer wanderfreuden

Das Wandern ist der Müllerin Lust und die will auch in die Natur, wenn diese noch gar nicht so weit ist! Da die Pfälzer Berge so nah und Sonne angekündigt ist, wird der Entschluss zu wandern spontan gefasst. Das "Wanderportal Pfalz", schlägt uns einen Rundweg ab Rumbach vor, der unsere Kriterien, "Schweiss:Happig", "Aussicht: Einmalig", "Orientierung:Problemlos" und eine "Einkehr am Rand des Weges" erfüllt. 

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im nomadenjahr - grosses theater in waal

Schon die Einladung verspricht, das es ein großartiges Fest wird: Jeanette, meine LieblingsZuckerbäckerTöpferin feiert ihren Geburtstag im "Deutschen Haus" in Waal, Motto: Theater. Im Nomadenjahr Eins war ich gleich am Anfang bei ihr und sofort begeistert von ihrer Kreativität. Damals hatte ich in Landsberg gewohnt und mich gleich in diese Stadt verliebt. Jetzt komme ich in Landsberg an, ein sonniger eiskalter Morgen erwartet mich. Der Lech rauscht, die Schwäne gleiten durch den Morgendunst und ich fühle mich sofort wieder in dieser Stadt zuhause. Alles ist noch so wie vor zwei Jahren: Die Chocolaterie gibt es noch, auch das Teehaus und die Rösterei sind noch da. Nur meine ehemalige Bleibe scheint anders bewohnt zu werden - Dinge ändern sich eben doch... Am Mittag komme ich auf bekannten Wegen im "Deutschen Haus" in Waal an  - es ist schön, wieder hier zu sein. Ich fahre vorbei am Haus von Jeanette mit den Lollipops auf der Hauswand und erinnere mich daran, wie wir damals im Februar hier nach dem Gaudiwahl beim Kaffee zusammen saßen.
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im nomadenjahr - new years eve in munic

Silvester in München - die Entscheidung fällt zufällig und kurzfristig. Der Morgen am Samstag ist neblig, die Bäume bereift, ein ganz besondere Stimmung. Dann kommt die Sonne raus und der Gang durch die Münchner City macht trotz Menschenmassen Laune. Wir kreisen um den Viktualienmarkt, schlendern durch die Schrannenhalle, am Jüdischen Museum vorbei und genießen die Sonne bei einem Sekt im Stehen. Der "best brownie in town" in der Chocolaterie schließt die Runde durch die Stadt ab.

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im nomadenjahr - weihnachten auf der huette

Einmal Weihnachten auf einer Hütte feiern, mit viel Schnee und einem Bärenfell vor dem offenen Kamin... Gute Freunde kommen, man isst zusammen warme Suppe, wärmt sich draußen am Feuer, während die Grillwürste brutzeln... So weit so gut. Die Idee vom alternativen Weihnachten feiern lässt sich nun dieses Jahr auf der Törlehütte im tiefsten Schwarzwald verwirklichen. Gut, der Schnee und das Bärenfell fehlen, aber dafür sind die Freunde und die Suppe da. Spannend an dieser Art zu feiern, ist die Herausforderung, keinen Strom, kein fließend Wasser und ein Plumsklo zu haben. Und gerade das macht es aus. Wir heizen mit dem kleinen Ofen, der zugleich auch Kochstelle ist, hacken unser Brennholz selber und gehen mit der Taschenlampe zum stillen Örtchen (und das war wirklich still). Wir haben nur Kerzen an, einen kleinen Weihnachtsbaum mit Alufolie geschmückt und sind nur für uns. Als wir ankommen müssen wir heizen, die Hütte ist kalt und ich denke, der Ofen schafft es nie. Um halb drei Nachts legen wir Briketts auf, beenden die Feuerwache und ziehen uns ins Matrazenlager zurück. Am nächsten Morgen heißt es erst einmal anheizen bevor der Kaffee aufwecken kann. Dann wird die Hütte warm. Wir laufen noch eine Runde im schwarzen Wald, dann kommt auch schon der Rest der Truppe mit der Suppe und den Geschenken. Wir grillen, der Feuerkorb gibt uns Licht und Wärme und wir genießen die Einfachheit. Wir haben alles, was wir brauchen.

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im nomadenjahr - auf lametta

Das Lametta im Tollhaus glitzert und ich bin überrascht wie perfekt Bühne und Zuschauerplätze in einen Design-Markt voller Begehrlichkeiten verwandelt wurden. Witziges von der Einmalserviette der Adriane Krumm, welche sich in Wasser getunkt entfaltet bis zur Malerei auf Pizzaschachteln (hugihugel.de)  habe ich gesehen. Auch die Lampenschirme und Messerblöcke aus Holzspießen von Ulf Seydell sind mal echt pfiffige Wohnaccessoires. Die "Wiesenperle" hatte einen Stand mit handgerollten Räucherperlen aus heimischen Kräutern - da kam wirklich ein anderer Duft daher, nicht das übliche Patchouli-Weihrauch-Gemisch was man so kennt. Kurzfilme wurden im oberen Bereich gezeigt, abends war Dj-Programm angesagt und vor der Tür stand der Foodtruck - also nicht nur ein Markt, sondern ein Event in Karlsruhe auf dem Schlachthofgelände.

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im nomadenjahr - fahrkultur & lebensart

EuroMotor - Der Name wurde der Messe am vergangenen Wochenende in Stuttgart nicht gerecht: Auch wenn sich alles ums Auto drehte, gab es noch viel mehr zu sehen als Chrom, Lack und Motoren. Das sich Fahrkultur und Lebensart ergänzen, wissen auch Ulrich Herrmann und Gabi Maier. Sie veranstalten die Messe für Edles und Feines nun schon zum vierten Mal. Seitdem kommen jedes Jahr geladene Gäste der Aussteller an diesen Ort um zu schauen, zu schlemmen und eventuell auch etwas Edles mit nach Hause zu bringen. Zwischen Hirsch und Holzbank traf ich am Stand von Gabi Maier zwei nette Dirndlmädels - eine war mir sehr bekannt...Beim Rumschlendern mit Häppchen und Champagner habe ich nicht nur die schicken Autos umrundet. Originell fand ich die Möbel aus Reifen von "retyred" - nicht nur die Schaukel war beschwingend bequem. "Arteinmotion" zeigte hier eine ganz besondere Bar und Loungeecke mit Möbeln aus Fahrzeugteilen - Italiener können einfach Design. Auch die nostalgischen Verkaufswagen der Wagnerei Brohm haben meinen Blick angelockt - das wär doch mal was anderes als die klassische Imbissbude. Mein Fazit: Sehr exklusiv, sehr edel.

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im nomadenjahr - kulturpassage karlsruhe

Karlsruhe hat nun eine Kulturpassage. Und ich wieder mein Tanztheater. Beides ist bekannt und wird doch neu erfahren. In Galerie und Kunstinitiative, Katzenkunstcafé und Weinbar, Tanzschule und Tanztheater, zelebriert man Kunst und Kultur. Ob Minutenperformance, Mode aus Müll, leise Klaviermusik und brechend lauter Rock - alles kann, nichts muss. Es ist wie immer: Überraschend.

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im nomadenjahr - herbst im atelier

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im nomadenjahr - ilkas kitchen

Diese Ricciarelli sind göttlich! Damit sie auch noch andere Menschen genießen können, werden sie und noch viele weitere Köstlichkeiten aus Ilkas Küche in einem Buch verewigt. Am Wochenende haben wir den ersten Teil fotografiert, doch es gibt noch so viel mehr, was Ilka auf den Tisch zaubern kann. Die Rezepte sind zum Teil von Freunden, der Familie und ihr selber kreiert. Und ich durfte danach alles probieren! Kürbissuppe mit Garnelen, Lachs-Spinat-Roulade, Rote Beete-Salat mit Trauben, New York Style Cheesecake, Foccacia und mediterraner Kräuteraufstrich,...

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im nomadenjahr - feines wohnen auf zeit

Kleine 5 - Mein derzeit feines Wohnen auf Zeit in Rheinstetten. Uwe Rittershofer hat hier etwas realisiert, was für Nomaden wie mich geradezu ideal ist: Ein unkompliziertes Wohnen für eine Nacht oder länger. So eingerichtet, dass man sich - eher länger- nicht nur wohl, sondern wie zuhause fühlt. Und so ging es mir. Ein herzlicher Empfang mit einem Kaffee, eine Atmosphäre, die das Unterwegssein angenehm macht und einen unpersönliche Hotels vergessen lässt. Ich saß gerne in der Küche, habe einen Tee getrunken und gearbeitet. Ob man sich aufs Zimmer zurückziehen will oder vielleicht mit anderen Gästen Kontakt haben möchte, bleibt die eigene Entscheidung. Alles ist blitzeblank und es riecht immer nach Zitrone - ich glaub, ich komme wieder.

www.kleine5.com

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im nomadenjahr - blind durch ilvesheim

Das Gehör ist geschärft, die Autogeräusche sind plötzlich lauter und nah. Die unterschiedlichen Bodenbeläge geben Rätsel auf, die Schritte sind vorsichtig und tastend.

 

Wie fühlt sich eine Stadtführung durch Ilvesheim an, wenn man dabei wie ein Blinder nur auf Tasten, Gehör und Gespür angewiesen ist? 

 

Die Schloss-Schule Ilvesheim hat sich auf die Förderung und Ausbildung blinder und sehbehinderter Kinder und Jugendlicher spezialisiert und ist damit einzigartig in Baden-Württemberg. Orientierung und Fortbewegung mit Sehbehinderung oder Blindheit ist ein Bildungsangebot der Schloss-Schule. Dies haben zwei Referendare unter Leitung der Mobilitätstrainerin Hella Born zum Anlass genommen und zum ersten Mal eine „Stadtführung unter der Augenbinde“ organisiert. Sehende Menschen waren am Abend des 11. Oktober eingeladen, in die Erlebniswelt Blinder einzutauchen.

 

Die erste Treppe kommt, der Helfer bleibt stehen und signalisiert: Hier beginnt die erste Stufe. Unwillkürlich will man eine weitere Stufe nehmen, auch wenn das Signal zum Weiterlaufen gegeben ist. Die Stimmen hallen, ein Gebäude, es muss groß sein. Eine Halle? Eine Kirche? Die Haken an den Bänken geben Sicherheit, es ist eine Kirche. Jemand spielt Orgel und Weihrauch liegt in der Luft. Die Stimmen der anderen kommen aus unterschiedlichen Richtungen, die Ortung beginnt. Beim Gang durch die Kirche lassen sich unterschiedliche Texturen erfühlen: Der Altar aus Stein, die Engelsfigur aus Holz, das Messingkreuz. Vorsichtige Schritte, der Fokus liegt eindeutig auf dem Gehör. Wieder hinaus zur Kirche, über den Kreisverkehr. Wie machen das Blinde ohne Ampel? Sie gehen nach dem Gehör und kennen die Ampelphasen. Wenn die Autos Grünphase haben, dürfen auch sie gehen. Die Autogeräusche machen Angst, aber zum Glück ist da der Arm des Helfers, auf den sich der Mensch unter der Augenbinde verlässt. Zum Brunnen mit seinen Figuren aus Eisen. Ein Fisch, ein Pferd, ein Wagenrad. Raten. Die schroffe Oberfläche fühlt sich nicht gut an. Wieder zurück im Raum, das Kunstwerk erfühlen – eine Wohltat für die Hände – weich und rund.

  

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im nomadenjahr - adrenalin im oetztal

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im nomadenjahr - waerme in dalmatien

Jeden dieser Morgen hier in Razanj begrüße ich vom Balkon des Appartments mit der Sonne im Gesicht. Endlich warm, das Gefühl von Urlaub und unbeschwertes in den Tag hinein leben. Ein Gang hinunter zum Strand, hinein ins klare Wasser. Einfach da liegen und dem Treiben zuhören. Ein Ausflug mit dem tuckernden Taxi-Boot nach Rogoznica oder ein Stück weiter mit dem Auto in die trubeligen Gassen von Trogir oder Split. Manchmal meine ich in Italien zu sein oder in Südfrankreich, Griechenland oder der Türkei. Feigen- und Olivenbäume, Steinhäuser, enge Gassen und grüne Hügel. Kroatien überrascht mich. Ich entspanne.
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im nomadenjahr - drei länder in drei tagen

"Frankfurt, 15 Uhr, die Häuser kratzen am Himmel, das Hotel mittendrin. Perfekter Luxus - genau richtig für eine Nacht." Als wir unser Hotelzimmer im "Jumeirah" bezogen haben wollen wir eigentlich nicht mehr da weg. Also weiter Luxus intravenös im hoteleigenen Restaurant - als ich die Trüffeltagliatelle auf der Karte sehe, ist es um mich geschehen. In der Stadt ist die Hölle los, ein Fest, und wir kommen zu spät zum Jazzkonzert. Ok, dann am Main entlang schlendern, flanieren und die Lichter in den Wolkenkratzern bestaunen. Ein Absacker in den Ledersesseln der Hotelbar, dann vom Zimmer diesen wahnsinnigen Blick auf die Skyline genießen. Morgens gibt es Sky-Honig von den Bienen auf dem Hoteldach. Ein letzter Blick auf die Stadt, dann geht es weiter nach Erfurt - das Waid wartet.

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im nomadenjahr - abstecher zürich

Es gibt Menschen, die das Privileg haben, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Und diese lieben Menschen gewähren einer Nomadin für kurze Zeit ein Luxusleben in einer wirklich schönen Stadt. Lassen sie auf ihrer Dachterrasse Kaffee und Sekt schlürfen, die Füße hochlegen und von der Sonne verwöhnen. Sie laden zum Geburtstag, einem großartigen Fisch und mehr ins "Razzia" ein und zum letzten Absacker an die Bar nebenan. Am nächsten Tag wird ein Ausflug auf den Uetliberg bei strahlendem Sonnenschein geschenkt : Mit der Straßenbahn hinauf, mit herrlichen Aussichten gewandert, mit der Seilbahn runter und mit dem Schiff zurück. Das Cordon Bleu im "Frohsinn" ist der allerbeste Abschluss für die Wanderung und lässt mich satt schlafen. Ich glaube, ich habe selten so eine ruhige Stadt wie Zürich erlebt. Hier ist zwar der schnöde Mammon allgegenwärtig - schon allein durch die horrenden Preise - aber dadurch eben auch die Möglichkeit das Leben stilvoll zu genießen. Eine Zeit lang dort einzutauchen, die schneebedeckten Berge in der Ferne zu sehen und gleichzeitig eine mediterrane Stadt zu erleben, war aufregend.

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im nomadenjahr - veldenz wanderweg

Der Veldenz Wanderweg, " Leading Quality Trail of Europe" - und nur wenige kennen ihn. 62,5 km durch die Nordwestpfalz in fünf Tagesetappen. Wir wollen ihn in drei Tagen reißen.

 

Erste Etappe: BurgLichtenberg - Rathsweiler. Länge 16,8km, 512m Aufstieg, 702m Abstieg. 

 

Ein letzter Kaffee bei Uschi im Brotladen in Thallichtenberg. Uschi kennt jeden und ist um keine Antwort verlegen. Bei ihr trifft sich alles, Samstag morgens um 9 Uhr. Unser Wanderoutfit lässt Fragen aufkommen - wer macht hier schon den Veldenzweg? Aber das wir so einsam auf weiter Strecke sind, erkennen wir erst viele Kilometer weiter... Wir suchen das Eingangstor zum Weg, welches wohl eher im übertragenen Sinne beschrieben wurde und entscheiden uns für den Marterpfahl mit der weißen Krone auf blauem Grund - dieses Symbol wird uns nun den Weg weisen. Es nieselt, ist kalt, 7 Grad Ende April, na ja. Nicht gerade ideales Wanderwetter, aber wie heißt es immer so schön: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur..." Also denn los. Ausgeschildert ist der Weg prächtig - an jedem fünften Baum ein Zeichen - wer sich hier verläuft ist selber schuld. Es geht gleich mal hoch zur Aussicht, die allerdings bei dem Wetter nicht so prickelnd ist, dann wieder hinab nach Ruthweiler. Ich lese schon mal die ersten Highlights am Wege nach: Fritz Wunderlich, einst ein berühmter Tenor hat in Kusel das Licht der Welt erblickt und ein Stück weiter in Blaubach hat Miroslav Klose den Fussballrasen das erste Mal geküsst. So weit so gut. Mich fasziniert dieses satte Hellgrün der Blätter eigentlich mehr, im Regen kommt es noch viel mehr raus - ich könnte grad reinbeißen wie in einen saftigen Apfel. Es geht weiter auf und nieder, immer wieder, denn das Pfälzer Bergland heißt nicht umsonst so. Wirklich schöne Aussichten über das weite Land - wenn die Wolken nicht wären. Wir suchen in Erdesbach das beschriebene Dorfcafé für eine Pause zum Aufwärmen, ist aber nix ausgeschildert. Die Ziegenkäserei sieht nett aus, ist aber zu.  Wer will, kann hier auch Esel chartern, sie mit Kindern Gepäck, etc. beladen und mit ihnen wandern. Wir aber haben nur unsere Füße. Also weiter. Vorbei am Militärgelände (Sperrgebiet, Lebensgefahr, scharfe Munition!) geht es rauf zum Wartekopf. Die Hochebene sieht fast aus wie in der Heide, durch die Regennebel hat es dort jetzt eine ganz besondere Stimmung. Wir nehmen den Zuweg nach Ulmet ins Tal hinab, 1,2 km zum "Felschbacher Hof", unsere 4-Sterne-Herberge für die kommende Nacht. Mitten im Wald ein Wellnesshotel und das dort, wo in den verschlafenen kleinen Nestern der Westpfalz oft nicht mal eine Gaststätte zu finden ist. Einen Grog (mit Strohrum) an der Hotelbar, dann rundum-sorglos-saunieren, auf der Terrasse ausdampfen,  duschen und dann lecker essen - so macht wandern Spaß.

Kleiner Tip am Rande: Im Restaurant sollte man vorbestellen, wenn man sich abends stärken will. Das Hotel wird auch gern für Tagungen genutzt, da können schon ein paar Leute zusammenkommen, die auch essen wollen.

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Oldtimerfahrt in die Mandelblüte

Der mintfarbene Bus aus den 60zigern passt perfekt zum rosa Farbrauschen: Mit dem Oldtimerbus geht es der Pfälzer Mandelblüte  entlang.  Silke Schunck ist stilecht gekleidet und führt mit Witz und Wissen durch die Tour und die Mandelwochen. An der südlichen Weinstraße am Deutschen Weintor geht es los. Große Panoramafenster zum Schauen und Weingläser für den Grauburgunder finden sich im Bus, an den Tischen die rosa Blume und ein Lämpchen - hübsch siehts aus. Conny Froboess singt: "Zwei kleine Italiener, die träumen von Napoli...", der Weißwein schunkelt in den Gläsern und wir fühlen uns bei traumhaftem Wetter wie in Italien. Manch Liebhaber der Pfalz spricht hier ja schon von "kleinem Paradies" und ich muss sagen: er hat gar nicht so unrecht. Wenn Wacholderbüsche auf den sanften Hügeln vor den Pfälzer Bergen wie Zypressen wirken, kann man schon fast von einer pfälzischen Toskana sprechen. Erster Stopp im Weingut Wissing in Gleiszellen: Die Probierstube von Sabine Wissing ist mit ihren Mandelbildern dekoriert  - sie hatte in den letzten Jahren mehr Glück als ich, denn dieses Jahr fällt die Mandelblüte eher spärlich aus. "Ab jetzt wird nur noch rosa getragen", sagt sie und hat extra den rosa Schal übergeworfen. Feinen Mandellikör gibt es zu probieren, das Mandelbrot ist gleich weg genascht und weiter gehts in Richtung Bad Bergzabern. Dort im neuen "Café Herzog" gibts ein Mandeltörtchen und der Chef, Jürgen Meßler, röstet höchstpersönlich und live für uns die Mandeln, welche er später zur Mandelsymphonie mit Aprikosen veredelt - lecker! Die Panorama- Tour mit dem Oldtimer und Silke Schunck war nicht nur durch die pfälzischen Anekdoten ziemlich witzig, sondern hat mir auch die Mandel und die Pfalz (noch) näher gebracht.                                                                             www.mandelbluete-pfalz.de

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im nomadenjahr - kindermode auf bayrisch

Am Zipfel der Oberpfalz, in Weiden, habe ich Sabine Ivey-Frank getroffen. Zusammen mit ihrer Schwester entwerfen sie unter dem Label "Frank & Frank" Kindermode auf bayrisch, will heißen: Alltagstaugliche Dirndls mit angeknöpften Schürzen, bunte Trachtenjankerl, karierte Lodenhemden, vegane Lederhosen und allerlei gestrickte und genähte Accessoires. Das Schöne daran ist, dass alles in der Region gefertigt wird, vom Entwurf bis zum Nähen der Stücke. Diese bestehen teilweise noch aus den alten Stoffen der Großmütter, in der neuen Kollektion ausschließlich aus Öko-Baumwolle, Leinen und Naturgarnen, denn "ganz wie früher" wollen die Schwestern produzieren - inspiriert werden sie dabei durch die bayrische Heimat. Jedes Teil ist so geschnitten, dass es bis zu zwei Größen mitwachsen kann und so einfach länger tragbar ist.  Die veganen Lederhosen - aus Leinen genäht und daher total unbedenklich - und das Schnuffeltuch mit dem eigenen Namen drauf sind natürlich der Renner. 

 

 

 

 

 

 

www.frank-frank.bayern

 

 

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im nomadenjahr - Anne und die Wade

Bei Anne Berghöfer in Amberg schauen Köpfe aus der Wand, Häuschen hangeln sich die Wand entlang und Kellerfenster haben eine bunt gekachelte Umrahmung: Anne gestaltet Lebensräume mit ihrer Keramikkunst. Ihr Backsteinhaus ist der showroom - man geht einmal außenherum und wird immer noch nicht alles entdeckt haben. Bunt geht es zu und witzig und schräg. Zugleich vermietet sie eine Ferienwohnung im Künstlerhaus, die genauso farbenfroh von ihr gestaltet wurde. Ich war mittwochs beim Offenen Atelier dabei - hier kann jeder mit ihr zusammen etwas aus Ton formen, die eigene Idee verwirklichen und sich dabei von Anne helfen lassen. Habe spontan beschlossen, einfach mal mitzumachen und etwas zu formen, das mich an die Oberpfalz erinnert. Eine Kachel mit einer strammen Wade plus Wadenwärmer und Haferlschuh soll es werden - schaun wir mal. Der Klumpen Ton liegt auf dem Tisch und nun heißt es, ihn erst einmal mit dem Wellholz in eine möglichst quadratische Form zu bringen, was mich schwer ans Brotbacken erinnert, so weit so gut. Dann aber kämpfe ich mit der Wade - ich dachte, das wäre so einfach...Es ist dann wohl letztendlich irgendwie Etwas geworden, von dem wahrscheinlich nur ich weiß, was es darstellen soll. 

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im nomadenjahr - die perlenbeutelstrickerin

Eine Perlenbeutelstrickerin findet sich heute nicht mehr so leicht - schließlich wurden die Beutel aus den winzigen Perlen eher früher bei Hofe zum Kleid getragen. In Regensburg habe ich durch Zufall Claudia Flügel-Eber entdeckt: Sie ist wahrscheinlich eine der wenigen  Perlenbeutelstrickerinnen, die es überhaupt noch gibt, hat sich die Technik nach alten Vorlagen beigebracht und für sich zur Perfektion getrieben. Aus über 20.000 Perlen und hundert Arbeitsstunden besteht dieser Beutel, den man sich individuell von ihr anfertigen lassen kann. In einer riesigen, alten Kommode bewahrt sie ihre unzähligen Perlenschätze auf, in Walnüssen versteckt sie Edelsteine und besitzt wahrscheinlich das kleinste Museum für antike Perlenbeutel. Auch sonst hat sie eine Menge Ideen, um Altes wieder aufzupolieren und so gibt es in ihrem kleinen Laden unter den Schwibbögen ganz schön viel zu entdecken. Ich habe ihr beim Stricken zugeschaut und mir ist es unbegreiflich, wie man für diese Arbeit so viel Fingerspitzengefühl und Geduld aufbringen kann. Sie sagt, dass es sie ruhig macht und sie diese Arbeit wie die Luft zum Atmen braucht - ein Hingabemensch eben.  www.carakess.de

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im nomadenjahr - fischzug und fertig

Nun ist er endgültig beerdigt, der Fasching. Am Aschermittwoch haben ihn die schwarz gekleideten Männer der Knappnesia in Sulzbach-Rosenberg zu Grabe getragen. In der Fürstenquelle, zu Füßen meines Turmes, haben sie den leeren Geldbeutel ausgewaschen und das Ende der närrischen Zeit betrauert. Schweigend und mit Tränen auf der Backe sind sie von Gaststätte zu Gaststätte gezogen, um sich mit Freibier und saurem Fisch trösten zu lassen. "Beim "Sperber" (im dritten von sechs Wirtshäusern) gibts dann Bockbier, das wird hart..." sagte mir der ehrwürdige Vorsitzende, bevor sie loszogen. Von da an muss zahlen, wer unterwegs spricht - Strafe muss sein, schließlich ist das auch eine wahnsinnig traurige Veranstaltung...

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im nomadenjahr -  sulzbacher sonderlei

Sulzbach-Rosenberg, meine derzeitige Bleibenstadt, wird sogar als  einer der "111 Orte der Oberpfalz, die man gesehen haben muss" erwähnt. Natürlich gibt es da diese  Stadtmauer, in der ich wohne, aber außerdem eben auch noch ganz viel Spezielles, wie eine der schönsten (und geretteten) Synagogen Deutschlands, eine Historische Apotheke und die historische Druckerei J.E.v. Seidel - dort bin ich während einer Druckereibesichtigung zu meinen Wurzeln zurückgekommen. Allerdings habe ich mich auch noch nie so sehr verlaufen wie hier: die verschachtelten Häuser, oben, unten und am Berg sind einfach überall und manchmal weiß ich nicht, auf welcher Seite des Hügels ich gerade stehe. Doch von der Loretto-Kapelle, ganz oben auf dem Berg hat man den vollen Überblick und seitdem ich dort war, läuft es prima mit mir und Sulzbach.

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im nomadenjahr - luftkunst

Amberg hat nicht nur eine Stadtbrille, sondern ist auch Luftkunstort, gibt es so noch nicht, hat deswegen auch ein eigenes Ortsschild. Daher findet man dort auch ein Luftmuseum, eine Luftnacht, Luftmusik und Luftkulinarik. Im Museum war ich und es hat mich wirklich überrascht. Exponate rund um das Thema Luft hört sich jetzt nicht wirklich spannend an und doch ist es ganz anders: Ganz viel zum Mitmachen, Ausprobieren und verblüfft werden. Ich habe mich unter die Luftdusche gestellt, der Aeolsharfe zugehört, mit Luft Flipper gespielt - und den ersten Fliegenden Teppich gesehen. Fasziniert hat mich auch die Fotoausstellung in der Kapelle: Lothar Schiffler hat in seinem Projekt "AIRLINES" Vogelspuren in der Luft aufgezeichnet und als sog. Iskiographien umgesetzt.

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im nomadenjahr - hinter gittern

Offener Schlafvollzug: Die Mädels an der Rezeption tragen Uniform und drücken dem Gast einen Zellenschlüssel in die Hand, an der eine Kugel baumelt. In dem außergewöhnlichen Hotel "Fronfeste" in Amberg wird man in sichere Verwahrung genommen, denn es ist ein ehemaliges Gefängnis. Wasser und Brot sind gratis, beim Frühstück spielt man Knast, Land, Flucht und am Ende gibts Entlassungspapiere mit Stempel. Von der Einzelzelle bis zur Suite im ehemaligen Büro des Gefängnisdirektors, verzichtet man aber im Gegensatz zu den ursprünglichen Bewohnern weder auf ein modernes Bad noch auf TV, Steckdosen und Wärme im Zimmer. In der Kapelle befindet sich die Suite - wer will kann auch darin beten, aber wer will das schon bei dem feudalen Himmelbett... Der Knastcharme ist unverkennbar, aber genau das macht es aus.        www.hotel-fronfeste.de

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im nomadenjahr - die klatschmohnfrau

Marthe ist viel mehr als nur "die Klatschmohnfrau": Sie sprüht vor Ideen, sie hat mir ihr Atelier gezeigt, wir haben zusammen gegessen und einen Nachmittag lang rumgesponnen. Fast wäre ich in ihrem Gästehaus untergekommen, wir haben uns nur ein wenig verpasst - tja, das wäre ihr Preis gewesen: Ein komplettes Appartement mit Blick auf grüne Wiesen und so eingerichtet, wie ich es gern hätte. Wir haben über ihre neu gefundene Tierliebe gesprochen und ich habe Konrad, das lachende Schaf, geschenkt bekommen. www.atelier-marthe.com

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im nomadenjahr - im turm zu sulzbach

Ich wohne in der Stadtmauer: Sulzbach-Rosenberg liegt in der Oberfalz und wurde verschachtelt an den Berg geklascht. Ganz oben das Schloss, unten der Erlbach und im Süden die Stadtmauer mit Turm - here we are. Frau Renner hat selber einmal diese Räume bewohnt und daher ist alles wunderbar eingerichtet: Zwei Wohnzimmer, Küche, Bad, Schlafzimmer, zwei kleine Örtchen, sechzig Quadratmeter auf drei Stockwerken - es ist viel größer als ich gedacht habe.

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