im nomadenjahr - fischzug und fertig

Nun ist er endgültig beerdigt, der Fasching. Am Aschermittwoch haben ihn die schwarz gekleideten Männer der Knappnesia in Sulzbach-Rosenberg zu Grabe getragen. In der Fürstenquelle, zu Füßen meines Turmes, haben sie den leeren Geldbeutel ausgewaschen und das Ende der närrischen Zeit betrauert. Schweigend und mit Tränen auf der Backe sind sie von Gaststätte zu Gaststätte gezogen, um sich mit Freibier und saurem Fisch trösten zu lassen. "Beim "Sperber" (im dritten von sechs Wirtshäusern) gibts dann Bockbier, das wird hart..." sagte mir der ehrwürdige Vorsitzende, bevor sie loszogen. Von da an muss zahlen, wer unterwegs spricht - Strafe muss sein, schließlich ist das auch eine wahnsinnig traurige Veranstaltung...

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