im nomadenjahr - weihnachten auf der huette

Einmal Weihnachten auf einer Hütte feiern, mit viel Schnee und einem Bärenfell vor dem offenen Kamin... Gute Freunde kommen, man isst zusammen warme Suppe, wärmt sich draußen am Feuer, während die Grillwürste brutzeln... So weit so gut. Die Idee vom alternativen Weihnachten feiern lässt sich nun dieses Jahr auf der Törlehütte im tiefsten Schwarzwald verwirklichen. Gut, der Schnee und das Bärenfell fehlen, aber dafür sind die Freunde und die Suppe da. Spannend an dieser Art zu feiern, ist die Herausforderung, keinen Strom, kein fließend Wasser und ein Plumsklo zu haben. Und gerade das macht es aus. Wir heizen mit dem kleinen Ofen, der zugleich auch Kochstelle ist, hacken unser Brennholz selber und gehen mit der Taschenlampe zum stillen Örtchen (und das war wirklich still). Wir haben nur Kerzen an, einen kleinen Weihnachtsbaum mit Alufolie geschmückt und sind nur für uns. Als wir ankommen müssen wir heizen, die Hütte ist kalt und ich denke, der Ofen schafft es nie. Um halb drei Nachts legen wir Briketts auf, beenden die Feuerwache und ziehen uns ins Matrazenlager zurück. Am nächsten Morgen heißt es erst einmal anheizen bevor der Kaffee aufwecken kann. Dann wird die Hütte warm. Wir laufen noch eine Runde im schwarzen Wald, dann kommt auch schon der Rest der Truppe mit der Suppe und den Geschenken. Wir grillen, der Feuerkorb gibt uns Licht und Wärme und wir genießen die Einfachheit. Wir haben alles, was wir brauchen.

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