im nomadenjahr - landpartie tag 3

Heute habe ich mir die Wunderpunkte vorgenommen, die von Köhlen aus so um die Ecke liegen. Zuerst nach Bülitz - die kunterbunte Ente passt so richtig hierher. In dem wunderschönen Garten voll bunter Damen steht ein Glashaus, darin Kunst und davor Enten, welche die Landleben-Idylle perfekt inszenieren. Im Jurtencafé wird ein Jurtenbauseminar veranstaltet und das Haus auf dem Weg zurück sieht aus als könnte es versetzt werden - spannend. 

An Feuertonnen vorbei geht es zum nächsten Punkt: Die Engel und Wunscherfüllerinnen von Marisa Jacobi haben es mir angetan. Herzkussmünder und exotische Federn machen die Figuren zu engelsamen Wesen, die sich im Wind drehen oder stumm unter der Glasglocke warten. Für einen lieben Menschen habe ich die kleine Streichholzschachtel mit der zarten Kette mit - wenn der dünne Faden von alleine reißt, erfüllt sich der Wunsch... www.engelsam.de. Weiter geht es an Kleidern vorbei, die in Bäumen hängen und ein Park voller Kunst. Die Naturkunst, Bilder aus Blüten, von Bernd Sidon gefällt mir sehr. Dann gab es da noch die Magnettafeln von Anita Kränzlein: Wer möchte kann sein Gemälde oder Foto von ihr als magnetische Tafel gestalten lassen und dann am besten verschenken - www.art-kaenzlein.de. Dann kam mal wieder ein buntes Auto und der mit Abstand alternativste Punkt - Beesem. Hier saßen strickende Hippiefrauen im Garten, standen Bauwagen voll Mode im Garten - und es gab einen leckeren Mischteller. Ich kam ins Gespräch mit einem Mann mit Blume im Haar, auch ein Aussteller an einem anderen Punkt, der mal kurz rund gucken wollte. Danach bin ich durch Kussebode gerauscht und in Göhr hängen geblieben: Die Windharfe kündigt es an - hier dreht sich alles um Musik. Ein Mann baut gerade eine Drehleier und demonstriert mir das Spiel auf dem Xylophon. Am großen Tisch wird mit Flöten gejamt, ich zu Kaffee und Kuchen überredet und dann habe ich einfach eine Weile nur dem Spiel zugehört. Zum Schluss meiner Tour lerne ich noch in Blütingen, wie Meike Lutz-Butzer Langbögen herstellt. Fürs Foto schießt sie ein paar Pfeile ab und ich bekomme richtig Lust, mal einen Bogenbaukurs bei ihr zu belegen. www.bogenrohling.de

Abends dann in Neu Tramm: Circus Elawutti gibt sich die Ehre. Erst denke ich, dass ich dafür locker 40 Jahre zu alt bin, aber dann wird's wirklich ganz nett und unterhaltend. In den Gebäuden stellen viele Jungdesigner aus, auch von der Leipziger Künstlergruppe LeipZIG-ZAG. Ich fand die Lampen aus Metallschrott von Silvio Runge einfach nur gut. www.schrottismus.com

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