im nomadenjahr - fabelhaftes faaborg

Rot und Gelb - das sind die Farben von Faaborg. Dadurch wirkt die Stadt im Süden von Fünen sonnig auch wenn wie heute nicht die Sonne scheint. Ich folge dem Altstadtrundweg durch bunte Häusergassen mit Stockrosen davor, die hier an jeder Ecke zu finden sind. Hoch auf den Glockenturm ohne Kirche: Er ist übrig geblieben, die Kirche wurde abgerissen und ein Rathaus errichtet. Nun bleibt er wenigstens noch ein guter Orientierungspunkt für die Schiffe. Als ich gerade die Treppen hochsteige, fangen sämtliche Glocken - und da sind einige - zu bimmeln an. Wieder unten geht es an alten Handelshäusern, der Kirche, der roten Friedhofsmauer und kunstvollen Holzzäunen vorbei runter zum Hafen zum alten Packhaus, "Det hvide Pakhus". Nach der üppigen und fantastischen  Fischplatte flaniere ich noch auf der Promenade bis zum Strand entlang. Am Hafen ist ein modernes Meerwasserschwimmbad entstanden, überhaupt gefallen mir die coolen Strandhäuser mit Blick aufs Meer - ein schöner Kontrast zu der historischen Altstadt.

Das Faaborg Museum beherbergt nicht nur Werke von Künstlern der Insel sondern ist wie ich finde ein Kunstwerk in sich: Architektonisch sehr schön gemacht, mit farbigen Wänden und Bildern in schweren Goldrahmen - es ist eine Augenweide und ich habe mich länger darin aufgehalten als ich eigentlich wollte. Ins Gefängnismuseum kam ich nur mit einem Barcode, die Dame an der Kasse sagte: "Es ist schwer rein zu kommen aber ganz leicht wieder hinaus." Tja, bei den Bewohnern hier war das wohl eher umgekehrt. Das ehemalige Gefängnis ist bis ins kleinste Detail so eingerichtet, dass man glauben könnte, die Insassen hätten gerade Hofgang und würden gleich wieder zurückkommen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Clint Isaac (Montag, 06 Februar 2017 18:42)


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